Daten, Zahlen und Fakten ...
Geographische Lage
Mahlstetten liegt auf dem Grossen Heuberg, einer Hochfläche im Südwesten der Schwäbischen Alb, gut zehn Kilometer nördlich seiner Kreisstadt Tuttlingen
auf 880 m Höhe über NN.
Einwohner (Stand 31.12.2011)
| Gesamt | 768 |
| männlich | 392 |
| weiblich | 377 |
Verwaltung
Die selbstständige Gemeinde Mahlstetten ist Mitglied der Verwaltungsgmeinschaft Spaichingen. Seit 1992 ist Gerhard Minder Bürgermeister. Minder hat zugleich in der Nachbargemeinde Böttingen das Amt des Bürgermeisters inne.
Industrie
Heute sind in der Gemeinde ca. 40 Gewerbebetriebe tätig, darunter sind vier Drehteile-Hersteller, zwei Maschinenbauer und zwei Apparte-Entwickler ansässig. Grösster Arbeitgeber am Ort ist die Firma PTM Forschner mit rund 30 Beschäftigten. Bei der Firma Mauthe oHG, welche 2008 einen Neubau im neuen Industriegebiet "Gruben" bezog, sind ca. 20 Mitarbeiter beschäfttigt.
Vereine
Zahlreiche Vereine tragen zur Harmonie und gutem kulturellen Zusammenleben in der Gemeinde bei:
Musikverein, Männergesangverein, Skiclub, Muckenspritzerzunft, Tennisclub, Kirchenchor, Motorradclub, Kleintierzuchtverein, Obst-und Gartenbauverein, Jugendtreff, Hobbygruppe und Freiwillige Feuerwehr
Sehenswürdigkeiten
Die barocke Wallfahrtskirche "Aggenhausen" mit dem Friedhof von Mahlstetten befindet sich rd. 1 km vom Ort entfernt, in Richtung Spaichingen.
An den Maisonntagen finden hier die weithin bekannten traditionellen Maiandachten statt.
Sport und Freizeit
Seit 2009 gibt es in Mahlstetten den Hochseilgarten "Hirschwald" im Gewann "Kirchbühl".
Mahlstetten ist vor allem bekannt durch seine Wintersportmöglichkeiten.
Das Angebot erstreckt sich über alpinen Skisport mit 2 Skiliften bis hin zur elf km langen Langlauf-Loipe mit Anschluss an das ca. 65 km lange Heuberger Loipennetz.
Im Sommer bietet das Gebiet um Mahlstetten umfangreiche Wandermöglichkeiten durch Wald und Flur mit Fernsicht in die bayrischen, österreichischen und Schweizer Alpen.
Historie
Die erste urkundliche Erwähnung, in der Mahlstetten als auch Aggenhausen genannt ist, stammt aus dem Jahre 1253. Den Quellen nach handelte es sich damals um zwei nebeneinander liegende Dörfer. Im Jahre 1340 wurde die kleine Siedlung "Aggenhausen"
infolge Pestseuche vermutlich aufgegeben und Mahlstetten wurde Pfarrsitz.
Gemarkung in ha
| Gesamt | 1219 |
| Siedlungs-/Verkehrsfläche | 100,05 |
| Landwirtschaftlich | 471,27 |
| Wald | 529,40 |
| Sonstiges | 172,28 |
Gemeindewald
| Forstl Betriebsfläche | 489 ha |
| Holzboden | 470 ha |
| Schutzwald | 157 ha |
| Landschaftsschutzgebiet | 42 ha |
| Vorratsfestmeter/ha | 321 Festmeter |
| Gesamtnutzung/Jahr | 2700 Festmeter |
| davon Endnutzung | 460 Festmeter (17%) |
| Gesamtwald liegt im Naturpark Obere Donau | |

